Maßnahme 3.3: Um- und Wiedernutzung von spätestens zur Antragstellung bei der Bewilligungsbehörde leerstehenden, oder teilweise leerstehenden Gebäuden für wohn- und gewerbliche Zwecke sowie für Einrichtungen der Nah- und Grundversorgung

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Umbau einer Scheune zum Hauptwohnsitz

In Niederwiesa wurde die ca. 1870 erbaute Scheune eines ortsbildprägenden Vierseithofes zum Hauptwohnsitz umgebaut. Im Erdgeschoss befinden sich die Wirtschaftsräume. Im Obergeschoss entstand der Wohnbereich für die junge Familie. Dabei legten die Bauherren Wert auf eine alters- und behindertengerechte Gestaltung, die auch durch einen ebenerdigen Zugang auf der Rückseite des Hauses aufgegriffen wurde. Die Porphyrelemente im Erdgeschoss wurden aufgearbeitet und das Obergeschoss mit einer Deckleistenschalung aus Holz versehen. Geheizt wird mit erneuerbarer Energie in Form von Erdwärme. Auf dem Vierseithof leben weitere Familienangehörige des Antragstellers, so dass das Mehrgenerationenwohnen auf dem Hof gesichert ist.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: Privat

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Umnutzung eines Wohnstallhauses

Das um 1890 erbaute Wohnstallhaus in Niederwiesa ist Teil eines typischen Dreiseithofes. Die Sanierung des aus Mauer- und Fachwerk errichteten Gebäudes erfolgte unter energetischen Gesichtspunkten und nachhaltigen Materialeinsatz. Statt fossile Brennstoffe zu verwenden, wird klima- und umweltschonend eine Heizung mit Erdwärme sowie Solarenergie zur Unterstützung der Warmwasseraufbereitung eingesetzt. Die Nutzung als Hauptwohnsitz für eine Familie mit Kindern sichert nachhaltig den Fortbestand des Hofes.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: Privat

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Wiedernutzung eines Wohnhauses als Hauptwohnsitz

In Grünhainichen, unmittelbar am Flöhatalrad- und Wanderweg, konnte das stark sanierungsbedürftige Wohnhaus von 1880 als Hauptwohnsitz wiedergenutzt werden. Das ursprünglich als Schneidmühle errichtete und später zum Wohnhaus umgebaute Gebäude wurde umfassend unter ökologischen Gesichtspunkten modernisiert incl. einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung. Der Anbau einer Dachgaupe vergrößert die Wohnfläche und lässt das Haus zu einem Blickfang am beliebten Ausflugsareal werden.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: Privat

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Umnutzung eines Wohnstallhauses als Hauptwohnsitz und für eine gewerbliche Nutzung

Im Frankenberger Ortsteil Langenstriegis befindet sich das um 1800 erbaute Wohnstallhaus als Teil eines Vierseithofes. Das leerstehende Gebäude wurde für Wohn- und Gewerbezwecke umgenutzt. Ober- und Dachgeschoss bilden mit separatem Eingang die neue Wohneinheit für eine Familie. Das Erdgeschoss wurde als Grundversorgungseinrichtung mit Verkaufsraum, Schlachtraum und Kühlzelle umgebaut. Büro und Sanitäranlagen vervollständigen die Modernisierung. Ein Arbeitsplatz wurde geschaffen. Das auf den angrenzenden Wiesen gezüchtete Damwild wird unmittelbar vor Ort geschlachtet, verarbeitet und verkauft. Der Hofladen hält darüber hinaus ein Angebot an Grundnahrungsmitteln bereit.

Fördersatz: 30 % (Wohnen) bzw. 35 % (Grundversorgung)

Antragsteller: Privat

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Umnutzung einer Wohnstallhaushälfte als Hauptwohnsitz

Im Augustusburger Ortsteil Erdmannsdorf konnte ein Wohnstallhaus von 1788/89 vor dem Verfall gerettet werden. Die noch nicht sanierte zweite Gebäudehälfte wurde als Hauptwohnsitz für eine Familie denkmalgerecht modernisiert. Ober- und Dachgeschoss der Giebelseite wurden mit einer Holzverschalung versehen, das Sichtfachwerk der Garten- und Straßenseite an den Bestand angepasst, so dass das historische und einheitliche Erscheinungsbild des ursprünglichen Hauses erhalten bleibt

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: Privat

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Wiedernutzung einer denkmalgeschützten Villa als Hauptwohnsitz

Im Flöhaer Ortsteil Falkenau wurde 1929 eine Villa mit erkennbaren Einflüssen des Bauhauses errichtet, die zuletzt als Arztpraxis genutzt wurde. Trotz mehrerer An- und Umbauten ist der ortsbildprägende Charakter des Gebäudes unverkennbar. Nach einem Wasserschaden wurde eine Sanierung des leerstehenden Gebäudes dringend notwendig und unter Einhaltung denkmalschutzrechtlicher Anforderungen ausgeführt. Entstanden ist ein moderner Wohnbereich für eine junge Familie.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: Privat

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Wiedernutzung eines Wohnstallhauses als Hauptwohnsitz

Das vor 1783 erbaute denkmalgeschützte Wohnstallhaus in Kleinhartmannsdorf (Gemeinde Eppendorf) ist der letzte Teil eines ehemaligen Dreiseithofes. Der liegende Dachstuhl sowie der historische Lehmbackofen zeichnen das Haus in besonderer Weise aus und wurden erhalten. Die Sanierung stand unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung historischer Bausubstanz, die mit einer Pelletheizung und Solaranlage ergänzt wurde und somit die nachhaltige und langfristige Nutzung als Familienwohnsitz unterstreicht.

 

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Umnutzung einer Scheune zum Hauptwohnsitz

Die Scheune eines Dreiseithofes im Marienberger Ortsteil Lauterbach wurde ca. 1798 erbaut. Vom Vorbesitzer wurden bereits Baumaßnahmen ausgeführt, diese jedoch im Rohbaustatus belassen und nicht abgeschlossen. So erfolgte ein Umbau im Inneren, der Wohnraum für eine vierköpfige Familie schafft und den Hof zum Mehrgenerationenwohnen aufwertet.

 

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Wiedernutzung der alten Dorfschule als Hauptwohnsitz

Die unter Denkmalschutz stehende alte Dorfschule in Forchheim (Stadt Pockau-Lengefeld) wurde 1840 errichtet und konnte nach langem Leerstand von einer fünfköpfigen Familie erworben werden. Deren Ziel war es, die energetische Sanierung (Austausch der Fenster, Innendämmung, Erneuerung der Heizung) in den Mittelpunkt zu stellen, so dass ein historisches Gebäude erhalten und wieder zu Wohnzwecken genutzt werden kann.

 

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Umnutzung einer Scheune als Hauptwohnsitz

Die Scheune eines Dreiseithofes im Eppendorfer Ortsteil Kleinhartmannsdorf wurde vollständig umgebaut, um Wohnraum für eine Familie mit zwei Kindern zu schaffen. Dabei wurde das Gebäude umfassend saniert und mit dem Einbau von Dachgauben erweitert. Mit dem Zuzug einer jungen Familie wird der Hof als Mehrgenerationenwohnen erhalten.

 

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Wiedernutzung einer Villa als Hauptwohnsitz

Die 1912 erbaute Fabrikantenvilla in Oederan wurde nach mehrjährigem Leerstand vom neuen Eigentümer erworben, um das Gebäude zum Hauptwohnsitz für die Familie umzubauen und zu sanieren. Dabei entstanden in den beiden oberen Geschossen zwei Wohnungen für den Eigentümer und dessen Eltern. Mit der Sanierung bleibt ein otsbildprägendes Gebäude langfristig erhalten.

 

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Wiedernutzung eines Wohnhauses als Mehrgenerationenhaus

Das ca. 1830 errichtete Wohnhaus im historischen Ortskern von Hallbach (Stadt Olbernhau) gehört zu den ältesten Häusern des Ortes und stand seit ca. 3 Jahren leer. Durch die umfassende Sanierung des Gebäudes wurde ein Mehrgenerationenhaus (Großmutter und Enkel) geschaffen, was einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes entspricht.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Wiedernutzung eines Wohnstallhauses als Hauptwohnsitz

Ein seit 2012 leerstehendes, ortsbildprägendes Wohnstallhaus mit ehemaliger Fleischerei in Marienberg/ OT Niederlauterstein wurde von einer jungen Familie mit Kindern zum Hauptwohnsitz ausgebaut. Das Gebäude, erbaut im Jahr 1786, war dem Verfall preisgegeben. Mit viel Engagement setzten die Bauherren das markante Bauerngehöft instand. Die Maßnahme beinhaltete unter anderem die energieeffiziente Sanierung und den Erhalt der historischen Gebäudemerkmale durch den Einsatz einheimischer Baustoffe wie Lehm und Natursteine.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Umnutzung einer Scheune als Hauptwohnsitz

Eine im Jahr 1806 erbaute Scheune wurde zum Hauptwohnsitz ausgebaut. Das leerstehende Gebäude in Oederan/ OT Breitenau ist Teil eines 3-Seiten-Hofes, auf dem 3 Generationen der Familie leben. Im Zuge der Umnutzung wurde das Dachgeschoss der Scheune zum Wohnraum ausgebaut und somit dem Wegzug des Sohnes der Familie langfristig entgegengewirkt.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Umnutzung einer Scheune als Hauptwohnsitz

Eine Scheune aus den 1920er Jahren wurde von einer jungen Familie zum Hauptwohnsitz ausgebaut. Das seit über 10 Jahren nicht mehr genutzte Gebäude in Niederwiesa verfügte trotz marodem Äußeren über eine gut erhaltene Tragkonstruktion (Holz-Fachwerk), welche im Zuge des Umbaus als Einfamilienhaus erhalten werden konnte. Die Umnutzung ermöglichte den Zuzug der Familie in den ländlichen Raum und bedeutet eine deutliche Aufwertung des Ortsbildes.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Sanierung eines Wohnhauses als Hauptwohnsitz

Ein Zweifamilienhaus, Baujahr 1937, wurde grundlegend saniert und u.a. mit einer innovativen und energiesparenden Heizanlage ausgestattet. Das renovierungsbedürftige Obergeschoss stand leer und wurde im Zuge umfassender Sanierungsarbeiten für eine junge Familie als Hauptwohnsitz ausgebaut. Dies ermöglichte der Familie den Zuzug nach Börnichen und das Wohnen mehrerer Generationen der Familie unter einem Dach. Die Lebensqualität wurde dadurch erheblich verbessert und das Ortsbild deutlich aufgewertet.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Wiedernutzung eines Wohnhauses als Hauptwohnsitz

Im Wohngebäude eines 3-Seiten-Hofes in Börnichen/Erzgeb. stand die Wohnung im 2. Obergeschoss leer und wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen aus- und umgebaut. Dabei wurde die Wohnung inklusive Spitzboden energetisch saniert, an der Giebelseite ein Balkon eingebaut und die Fassade modernisiert. Die Erhaltung des Hofes von 1878 durch den Zuzug einer jungen Familie und das gemeinsame Wohnen mehrerer Generationen standen im Vordergrund der Bemühungen.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Wiedernutzung eines Wohnhauses als Hauptwohnsitz

Das Doppelhaus in Leubsdorf wurde 1927 erbaut, eine Haushälfte stand seit 2014 leer. Mit der umfassenden Sanierung, einschließlich dem Einsatz erneuerbarer Energien, wurde Wohnraum für eine junge Familie mit 2 Kindern geschaffen. Auf Grund der geringen Nutzfläche ergab sich die Notwendigkeit eines kleinen Anbaus, wobei das Erscheinungsbild des Hauses im Wesentlichen erhalten blieb.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: privat

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Umnutzung für eine gewerbliche Nutzung

Im Augustusburger Ortsteil Erdmannsdorf wurde die ehemalige, denkmalgeschützte Baumwollspinnerei, erbaut 1893, bereits 2012 zum Logistikgebäude für Büro- und Geschäftsbedarf teilsaniert. Die leer stehenden Obergeschosse wurden nun zu Lager- und Kommissionierflächen ausgebaut.

Fördersatz: 30 %

Antragsteller: Kreller & Söhne KG