Umfrage zur Jugendbeteiligung ist beendet! Eine Auswertung zur Umfrage unseren Vereins:

Damit den Orten abseits der Städte nicht die Bewohner davonlaufen, fördert die Europäische Union und der Freistaat Sachsen mit den sogenannten LEADER-Mitteln den ländlichen Raum. Aktuell wird in der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal die neue Strategie für den Zeitraum von 2023 bis 2027 erarbeitet. So sollen, wie bereits in der vergangenen Förderperiode, viele Projekte finanziell unterstützt werden, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den 17 Kommunen unserer LEADER-Region attraktiv und vor allem generationsgerecht zu gestalten.

Doch was ist unserer jungen Generation wirklich wichtig? Was möchte diese Zielgruppe selbst anpacken und was ist erforderlich, um nach Schule und Ausbildung in der Heimat zu bleiben oder wieder in die Region zurückzukehren? Um das zu erfahren, wurde von unserem Verein auf dem Portal „Bürgerbeteiligung in Sachsen“ eine Umfrage für Kinder und Jugendliche initiiert.

An der Umfrage haben 39 Personen zwischen 13 und 27 Jahren aus der Region teilgenommen, wofür wir uns herzlich bei allen bedanken möchten. Die Aussagen waren sehr interessant und spiegeln die Wünsche und Erwartungen der jungen Einwohner wider.

Auf die Frage nach dem GEGEN oder FÜR ein Leben auf dem Land wurden beispielsweise folgende Antworten gegeben:

„Weil die Gemeinschaft im Dorf super ist. Gibt es Veranstaltungen, ist die Stimmung mega. Jedoch fehlt es leider an Freizeitangeboten für Jugendliche.“

„Ich lebe in einer tollen Lage. Ich habe eine richtig gute Aussicht von hier aus. Der Wald ist in der Nähe“

„Viele Gebäude sind heruntergekommen. Es gibt nicht viele Treffpunkte für Jugendliche, nicht viel, was man freizeitlich machen kann“

„Es fehlt an funktionieren Vereinen für Jugendliche und junge Erwachsene. Veranstaltungen sollten auch die jüngere Generation ansprechen.“

„Schlechte Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, schlechtes Internet“

„Ich bin hier aufgewachsen, fühle mich wohl. Einen Jugendclub könnte es geben.“

„Es ist größtenteils sauber, aber es gibt halt auch andere Ecken. Für Jugendliche gibt’s eigentlich nichts, wo man sich treffen könnte. Deshalb sind die dann immer auf dem Spielplatz.“

„Es gibt nicht viel für die Jugend, außer einen Skaterplatz, Parks und einen Jugendclub. Man könnte da einfach noch bisschen mehr machen.

Ein großes Thema waren die fehlenden Freizeitangebote im ländlichen Raum:

Ob mehr politisches Mitspracherecht in den örtlichen Gremien, ein schickes Jugendcafé, Workshops gegen Gewalt und Mobbing oder neue sportliche Angebote – die Wünsche sind vielfältig. Wir werden die Anregungen bei der Erarbeitung unserer neuen LEADER-Entwicklungsstrategie aufnehmen und auch die Bürgermeister der 17 Mitgliedskommunen unserer Region davon informieren.

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
Veröffentlicht in Uncategorized.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.